Abmahnabzocker zanken sich
Düsseldorf:Der erfolgreiche
Abmahnanwalt Bullemann - von Freund und Feind nur Bully genannt - und der Internethändler Heinz Pelle gaben der Netzzeitung Cyberkrake das Ende ihrer beruflichen Zusammenarbeit bekannt.
Pelle war Mandant von Bully und verhalf dem Anwalt zu einem Jahresumsatz von 4 Millionen Euro. Bully entdeckte vor drei Jahren beim Googeln zufällig die Homepage seines alten Schulfreundes Heinz Pelle und wies ihn darauf hin, dass das Impressum fehle, und dass er irgendwann wegen Wettbewerbsverstosses abgemahnt werden könne. Der Anwalt überzeugte seinen Schulfreund für ihn als Mandant tätig zu sein, um Wettbewerbsverstösse im Internet zu suchen und zu ahnden. Für diesen Nebenjob zahlte der Anwalt 20 % seiner Honorare an Pelle
Gemeinsam googelten Bully und Pelle nach beliebten Rechtsfehlern insbesondere bei Internetauktionen und teilten sich drei Jahre die erwirtschafteten Einnahmen.
Diese berufliche Partnerschaft geriet ins Wanken, als Pelle den Anwalt um eine Gehaltserhöhung von 15 % bat. Bully war darüber sehr entsetzt und versuchte heimlich zu furzen. Doch dies mißlang, und es gab eine akustische und chemische Erschütterung, die bis zu seinem Geschäftspartner gelangte.
Bullys Furz widerte Pelle an und konnte dies nicht verhehlen. Der Rechtsanwalt entschuldigte sich und lehnte die Gehaltserhöhung ab.
Der Anwalt erklärte der Netzzeitung, dass er in Erwägung ziehe, einen Wettbewerbsverein zu gründen, den er als Vorsitzender leiten wolle. Er habe schon
sechs kooperative Internetauktionshändler gefunden. Die Vereinssatzung sei bereits ausgearbeitet und die Gründungsversammlung erfolge in wenigen Tagen.